„Bei der Entwicklung von ConnectedCooking haben wir immer die Frage im Kopf: Welche Tätigkeiten brauchen viel Aufmerksamkeit, können aber dem Koch abgenommen werden?“, beschreibt Michael Hoffmann, Produktmanager Digital bei RATIONAL, die Überlegungen zur vernetzten Küche. Als Beispiel führt er einen Caterer in der Gemeinschaftsverpflegung an, der täglich für 800 Essen in drei Küchen verantwortlich ist. Normalerweise ein Balanceakt: Unterschiedliche Küchenausstattung, unterschiedliche Erfahrung des Küchenpersonals, unterschiedliche Kochgewohnheiten. Und es schmeckt jeder heraus, wenn die Qualität schwankt. Das alles kann ConnectedCooking auffangen und das Niveau gerade in der Gemeinschaftsverpflegung steigern. Grund genug für uns, die Zukunft eindeutig in der vernetzten Küche zu sehen, die mit Smartphone, Tablet oder PC arbeitet. Ob ein, zwei oder mehr Küchen – mit ConnectedCooking greifen alle RATIONAL-Geräte auf identische Garprogramme zu, hat der Koch mit einem Klick Zugriff auf seine Geräte, kann er Kochvorgänge kontrollieren, auch aus der Ferne. Über sogenannte Push-Nachrichten hilft die Plattform beispielsweise, Auslastung und Leerstand zu erfassen und Produktionsabläufe entsprechend anzupassen. Ebenfalls auf Effizienzsteigerung ist der automatische Service-Call ausgerichtet: Der Service-Partner erhält im Falle eines Falles eine automatische Nachricht, kann sich über die Fernwartung einen ersten Einblick verschaffen und so vor Ort schnell reagieren.
Hoffmann nennt noch einen wichtigen Punkt: „Eine Herausforderung für jede Küche ist die Einhaltung der Hygienestandards. Deshalb haben wir bei ConnectedCooking eine automatische HACCP-Dokumentation eingebaut.“ Alle relevanten Daten werden aufgezeichnet und für einen bestimmten Zeitraum gespeichert, denn die Kernaufgabe des Kochs liegt in der Kreativität und nicht in der Dokumentation von Temperaturen.