Der Oberhafen in Hamburg. Früher Güterbahnhof, Schmuddelecke, totgesagt. Heute Kreativszene, Hot Spot, angesagt. Und mittendrin das Hobenköök, die Hafenküche, eine Mischung aus Restaurant und Markthalle, das sich innerhalb kürzester Zeit den Ruf als Place to be erarbeitet hat. Eigentlich war das alles gar nicht so gemeint, als vor ungefähr zwei Jahren die Stadt Hamburg für das Entwicklungsgebiet Oberhafen einen Nahversorger suchte. Schließlich sollten die Filmproduktionen, Fotografen, Antiquitätenhändler und Architekten, die sich in den alten Lagerhallen ihre Büros eingerichtet haben, schnell an leckeres Essen kommen.
Und da hat Chef Thomas Sampl mit seinem Konzept das Rennen gemacht: Im vorderen Teil der alten Halle mit ihren kranhohen Decken stehen die Tische für bis zu 80 Gäste. Im hinteren Teil kommt die Markthalle, in der ausschließlich lokale und regionale Produkte verkauft werden.



